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- Veröffentlicht: 08. Mai 2006
Nach
einer einer mehrmonatigen Testphase ist es nun fix: Ab der kommenden Saison wird in allen Bewerben auf zwei
Gewinnsätze
mit je 21 Punkten nach der "Rallypoint-Zählweise" (jeder Punkt zählt)
gespielt.Nach insgesamt zwei Versuchen (z.B. 5 x 7), ist das nun seit der IBF-Gründung (1934) die erste offizelle Umstellung der Zählweise im Badminton.
So wird bei der Rallyepoint-Zählweise
gezählt
(Unverbindliche
Infomormation! Solbald es eine offizielle
Übersetzung der
Regeln gibt, findest du sie natürlich auch auf unserer
Homepage)
Punkterwerb: Bei der Rallyepoint-Zählweise wird für jeden Ballwechsel („Rallye“) ein Punkt vergeben.
Punkterwerb: Bei der Rallyepoint-Zählweise wird für jeden Ballwechsel („Rallye“) ein Punkt vergeben.
Aufschlagrecht: Als
Aufschläger erhält
man beim Gewinn des Ballwechsels einen
Punkt, als Rückschläger einen
Punkt und das Aufschlagrecht für den
nächsten Ballwechsel. Es
schlägt also stets die Seite
auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat.
Stellung (wie bisher bei der traditionellen Zählweise): Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.
Stellung (wie bisher bei der traditionellen Zählweise): Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.
Satzende normal: Gespielt
wird
auf zwei
Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht
sein muss.Gilt für alle Disziplinen, also auch für Dameneinzel.
Satzende
verlängert: Da dies bei 21:20 nicht der Fall ist, wird solange weiter gespielt, bis eine Partei
zwei
Punkte
Vorsprung hat – maximal allerdings bis 30 Punkte. Bei 29:29 führt der nächste
Punkt zum
Satzgewinn.
Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.
Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.
Seitenwechsel
dritter Satz:
In einem dritten Satz
sind beim erstmaligen Erreichen des Punktestandes 11 die
Spielfeldseiten zu wechseln.
Pausenregelung: Erreicht in einem Satz die
führende Partei 11 Punkte, so gibt es eine
Pause von
einer Minute. Zwischen zwei Sätzen (erstem zu
zweiten, bzw. zweitem zu dritten) gibt es eine Pause von
jeweils zwei
Minuten. In diesen Pausen darf das
Spielfeld und die Umgebung des Spielfeldes verlassen werden. Die
5-Minuten-Pause vor dem
dritten Satz
entfällt.
Regelungen für die
Aufschlagsituation in den
Doppeldisziplinen
Punktgewinn
Aufschläger: Gewinnt die
aufschlagende
Partei den Ballwechsel, so schlägt der Aufschläger
weiter auf. Er wechselt dann in
das andere Aufschlagfeld und
schlägt auf den Partner des ersten
Rückschlägers auf. Bei
mehreren Punktgewinnen wechselt er also immer
zwischen dem linken und rechten
Aufschlagfeld wie bei der
traditionellen Zählweise.
Punktgewinn
Rückschläger: Gewinnt
die rückschlagende Partei den Ballwechsel, so erhält sie Punkt und
Aufschlagrecht. Die Positionen
werden weder auf der Verliererseite noch auf der Gewinnerseite gewechselt.
Die aus der traditionellen Zählweise vertrauten Positionierung, wer bei null beide rechts stand, steht bei eigenem geradem Punktestand rechts, gibt es nicht mehr. Es gibt auch keinen „zweiten Aufschlag“ mehr.
Die aus der traditionellen Zählweise vertrauten Positionierung, wer bei null beide rechts stand, steht bei eigenem geradem Punktestand rechts, gibt es nicht mehr. Es gibt auch keinen „zweiten Aufschlag“ mehr.
Aufschläger: Wer nach einem Aufschlagwechsel von den beiden Partnern aufschlagen
muss,
richtet
sich nach dem eigenen Punktestand. Hat man eine gerade Punktezahl, so muss jener Spieler
aufschlagen, der
aufgrund des
Spielverlaufs im rechten Aufschlagfeld steht. Hat man eine ungerade Punktezahl,
so muss jener Spieler
aufschlagen, der
aufgrund des Spielverlaufs im linken Aufschlagfeld steht. Die Spieler
müssen sich zum Einnehmen
ihrer Positionen also
jeweils merken, wo sie zuletzt standen und nicht mehr
– wie bisher -, wo sie bei null
beide gestanden haben.
[Quelle: http://www.badminton.de]

